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Eine Anzahlung oder Kaution mindert die monatliche Kostenbelastung, ohne den Vorteil der Direktzahlung zu verringern. Leistet der Mitarbeiter eine Kaution in Höhe des Fahrzeugwertes, so wird ihm das Fahrzeug sicherungsübereignet. Die Anzahlung oder Kaution wird verzinst und in monatlichen Raten zurückgezahlt. Im RentSharing ist der Mitarbeiter für den Dienstwagen verantwortlich. Deshalb wird der Dienstwagen grundsätzlich auf den Mitarbeiter zugelassen und mit dem persönlichen Schadenfreiheitsrabatt versichert. Dabei behält der Mitarbeiter seinen Anspruch auf den Schadenfreiheitsrabatt. Anbieter des Vertragsmodells RentSharing ist die Firma AMS Autoleasing, ein Unternehmen der AMS Gruppe. AMS wurde von Roland Wehl, Berlin, gegründet.

 
   
       
  Lohn- und Gehaltszahlungen sind mit hohen Steuern und Abgaben belastet. So bleibt von einer Gehaltserhöhung im Durchschnitt kaum mehr als die Hälfte „netto“ übrig. Dieser steuerliche Effekt gilt ebenso umgekehrt: Auch eine Gehaltskürzung mindert das Netto-Einkommen durchschnittlich nur zur Hälfte. Mit einem Dienstwagen im RentSharing wird dieser steuerliche Effekt positiv für den Mitarbeiter genutzt. Die Kosten des Dienstwagens werden in eine Direkt-zahlung und eine private Mietrate aufgeteilt. Die Di-rektzahlung wird vom Brutto-Gehalt abgezogen. Durch den damit verbundenen Steuervorteil kann sich der Netto-Aufwand für den Mitarbeiter halbieren. Beispiel: Der Mitarbeiter tankt monatlich für 100,- €. Dafür vereinbart er mit dem Arbeitgeber eine Direkt-zahlung, die vom Brutto-Gehalt abgezogen wird. Wenn das Netto-Einkommen dadurch um 50,- € sinkt, haben sich die Tankkosten um die Hälfte verringert. Die Direktzahlung kann in jeder Höhe und für jeden Neu- und Gebrauchtwagen vereinbart werden.